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HYPNOSE UND HYPNOTHERAPIE
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Der
Begriff Hypnose weckt bei vielen Menschen Assoziationen,
die mit Kontrollverlust, mit der Übertragung
von Macht über die eigene Person an den "Hypnositeur"
zu tun haben. Viele denken auch an Hypnose-Darbietungen
im Fernsehen. Die Hypnose im therapeutischen oder
psychologisch-beratenden Bereich hat allerdings weder
etwas mit der Showhypnose gemein noch zielt sie auf
die Machtausübung eines anderen über die
hypnotisierte (oder besser gesagt: im Zustand der
hypnotischen Trance befindliche) Person ab.
Geschichte
der Hypnose
Die
Geschichte der Hypnose reicht weit in das Altertum
zurück und war usprünglich mit religiös-kultischen
Handlungen verknüpft. Im 18. Jahrhundert führte
der Arzt Franz Anton Mesmer die Hypnose in die medizinische
Praxis ein. Ausgehend von Mesmer experimentierte später
auch Sigmund Freud, der Begründer der Psychoanalyse,
einige Zeit mit der Hypnose. Der Psychiater Johannes
Heinrich Schultz entwickelte das Autogene Training
auf Grund jahrelanger Beschäftigung mit der Hypnose
während seiner Tätigkeit in einem Berliner
Hypnose-Ambulatorium. Den weitreichensten Einfluss
auf die Entwicklung der Hypnose als therapeutisches
Instrument im Rahmen der sog. Hypnotherapie (in Deutschland
auch Hypnosetherapie) hatte jedoch der amerikanische
Psychiater und Psychotherapeut Milton H. Erickson.
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Hypnose
und Hypnotherapie nach Erickson
Die
Hypnose und Hypnotherapie nach Erickson betont, im
Gegensatz zu den standardisierten Verfahren der Trance-Induktion,
einen Zugang zum Unbewussten, der die individuellen
Ressourcen des Einzelnen nutzt, um Zugang zum Unbewussten
herzustellen. Das Unbewusste war für Erickson
ein unerschöpflicher Quell für Veränderung
und Heilung, dessen Potential durch bewusste Kontrolle
eher behindert wird. Im Zustand der Trance kann der
Hypnosetherapeut oder der entsprechend ausgebildete
Hypnosecoach durch Metaphern, Analogien, Bilder, Wortspiele
u.v.m. neue und erweiterte Perspektiven des Klienten
inspirieren und so den Wirkgrund für tiefgreifende
schöpferische Veränderungen entstehen lassen.
Welche Veränderungen dies sind, entscheidet nicht
der Hypnosetherapeut oder Hypnose-Coach, sondern das
Unbewusste des Klienten selbst. Während der Trance
bleiben Autonomie und Integrität des Klienten
stets gewahrt. Hypnose hat also nichts mit Kontrollverlut
oder Machtübertragung zu tun.
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Hypnose heute
Heute
ist die Hypnose in therapeutischen und beratenden
Settings weltweit verbreitet und wissenschaftlich
anerkannt. In Deutschland hat der Wissenschaftliche
Beirat Psychotherapie die Anerkennung der Hypnotherapie
als wissenschaftliche Psychotherapiemethode im Sinne
des § 11 des deutschen Psychotherapeutengesetzes
ausgesprochen. Dies hat zur weiteren Etablierung der
Hypnose und Hypnotherapie in Deutschland beigetragen.
Im Hinblick auf Verbreitung und Ausbildungsstandards
sind jedoch nach wie vor die USA und andere englischspachige
Länder führend.
Qualitätssicherung
in der Hypnotherapie
Der
bereits im Jahre 1882 gegründete American Board
of Hypnotherapy, dem mehr als 4000 Hypnosetherapeuten
angehören, gilt als der weltweit führende
Fachverband und Zertifizierungsrat. Nach meiner Ausbildung
in Hypnotherapie habe ich die Zertifizierung durch
den ABH erhalten und bin außerdem im britischen
Hypnotherapist Register eingetragen. Hiermit ist ein
hoher Kompetenz- und Ethikstandard gewährleistet.
Nicht-heilkundliche Hypnose
Bitte
beachten Sie, dass ich trotz meiner Ausbildung und
Zertifizierung in Hypnotherapie im Rahmen meiner Coaching-Praxis
nicht als Hypnosetherapeut, sondern als Hypnose-Coach
tätig bin. Hierbei handelt es sich nicht um eine
medizinische Heilbehandlung. Es werden keine Diagnosen
gestellt oder Heilversprechen abgegeben. Das Ziel
ist die wirksame Unterstützung der körperlichen
und psychischen Selbstregulationskräfte.
Häufige
Fragen (FAQ)
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